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Bienenstöcke-Registrierungsgesetz kommt

Kein später Aprilscherz - die EU fordert realistischere Völkerstandszahlen zur Berechnung der Fördersummen und nun wird das ein "Bienenstöcke-Registrierungsgesetz" gesetzlich erzwingen: Ab 2017 soll jeder Bienenhalter verpflichtet werden, seinen Völkerbestand einer behördlichen Stelle zu melden - entweder direkt, über die Tierseuchenkasse oder den Verband.
Die genauen Ausführungsbestimmungen werden derzeit noch erarbeitet. Damit erhalten Bienen - wie bereits Rinder oder Schweine - eine Meldepflicht.

Da viele Vereine bereits diese Daten zur Meldung an den DIB für die Versicherung erheben; dieser aber die Weitergabe aus Datenschutzgründen ablehnt, dürfte die praktische Umsetzung interessant werden. Vor allem vor dem Hintergrund, dass Berliner Imker so gut wir gar nicht von den EU-Fördermitteln profitieren - diese Gelder gehen bisher bestenfalls an das Länderinstitut für Bienenkunde und damit spart der Berliner Imker allenfalls etwas bei den Untersuchungen. Aus- und Weiterbildung bleiben jedoch weiterhin auf der Strecke.